Profil der Freiherr-vom-Stein-Schule |
||||||
Diese Schule hat folgendes Bewerbungsprofil eingereicht: |
||||||
| PLZ / Ort:: | 36039 Fulda | |||||
| Wir sind eine:: | Weiterführende Schule | |||||
| Mit folgenden Ganztagsangebot:: | Nicht-Gebundene GS | |||||
| Anzahl Schüler:: | 1500 | |||||
| Anzahl Erwachsene:: | 120 | |||||
| Schwerpunkte Schulprofil: | Schwerpunkte (im Bereich Gesundheitsförderung) nach Umwandlung von G9 nach G8: Ganztagsschule mit pädagogischer Mittagsbetreuung, in diesem Zusammenhang eine neue Rhythmisierung des Tagesverlaufs mit Einrichtung einer Schulverpflegung. Teilnahme an Schule&Gesundheit Hessen, bisher TZ Bewegung und Wahrnehmung, TZ Ernährung und Verbraucherbildung ist in Vorbereitung, Beteiligung am Projekt „Gesundheitsmanagement konkret“ mit dem Schwerpunkt Lehrergesundheit, Unterrichtliche Kooperation mit dem Klinikum Fulda, Soziales Lernen (Streitschlichter) Bewegungsförderliche und naturnahe Umgestaltung des Schulgeländes mit Schulgarten |
|||||
| Aktivitäten im Bereich Ernährung und Bewegung: | Bewegung Umsetzung der Stundentafel Sport (3WS in Kl. 5-8), Wintersportwoche in Kl. 7, Verschiedene Sport AG`s, WU Sportbiologie, Bewegungsangebote (Spiele, Geräte) im Schulgelände (bewegte Pause), Bewegungsförderliche Maßnahmen im Unterricht der Nicht-Sport Fächer (bewegtes Lernen), Ernährung: Schulverpflegung mit Pausenkiosk und Mittagsverpflegung durch die Mensa, Ernährungslehre im Biologieunterricht der Klassen 5/6, Nutzung außerschulischer Lernorte (Bauernhof), alltägliche Erfahrung ausgewogener und gesunder Ernährung in der eigenen Mensa. Die Schulverpflegung der Freiherr-vom-Stein-Schule orientiert sich an zwei wesentlichen Anforderungen: es entspricht einerseits den Richtlinien und Qualitätsstandards einer gesundheitsfördernden Ernährung und ist gleichzeitig Element des pädagogischen Bildungs- und Erziehungsauftrags der Schule. Beides wird gewährleistet durch die Kooperation mit der Behinderteneinrichtung „Antoniusheim Fulda“. Viele der eingesetzten Rohstoffe werden dort in ökologisch arbeitenden Bereichen (Bäckerei, Gärtnerei, Landwirtschaft) produziert und finden unter anderem in der Großküche Verwendung. Im Antoniusheim wird das Mittagessen zubereitet und schließlich an die Schule ausgeliefert. Dort ist das gemeinschaftliche Essen zusammen mit Lehrern, Mitschülern und Menschen, die eine Behinderung haben Bestandteil gelebter und erlebter Schulkultur. Man begegnet sich zwanglos in einem lichtdurchfluteten Raum mit schöner Atmosphäre, übt Rücksichtnahme und Toleranz. In gleicher Weise wird Esskultur wieder als Wert erlebt. Die Ästhetik der Räumlichkeiten ist ein Teil der Gesundheitsförderung, indem die Umgebung zum Wohlfühlen und zur Entspannung beiträgt. Von Anfang an hat es das Antoniusheim, durch die MitarbeiterInnen vor Ort mit großem Erfolg verstanden, eine familiäre Atmosphäre zu schaffen, in der sich jedes Kind, jeder Jugendliche angenommen fühlen kann. Sie haben stets ein offenes Ohr und ein gutes Wort für die Kinder. Da das Essen alles in allem auch sehr gut schmeckt und der Preis stimmt, wird es sehr gut angenommen. |
|||||
Essen |
||||||
| Angaben zur Schulverpfllegung: | In unserer Mensa essen täglich 25 Erwachsene (Pädagogen usw.) und 200 Schüler und Schülerinnen. 25 Erwachsene und 500 Schüler und Schülerinnen nutzen das Angebot des Schulkiosks. 25 Erwachsene und 200 Schüler und Schülerinnen essen in der Regel . | |||||
| Die unterrichtsfreie Zeit für die Mittagspause ist 45 Minuten lang. | ||||||
| Das Verpflegungssystem ist: | ||||||
| Unser Getränkeangebot: | kostenpflichtig | kostenfrei | ||||
| regionale Getränke | Mineralwasser in Flaschen | |||||
| IST-Zustand: | Wer entscheidet über das Verpflegungsangebot? | |||||
| Sonstiges: St. Antoniusheim | ||||||
| ZIEL: | Wir halten die Verpflegungssituation für sehr gut, Engpässe in der Essensausgabe in den Stoßzeiten sollten verbessert werden. Die Mittagspause sollte auch für Oberstufenschüler fest in den Stundenplan eingebettet sein. |
|||||
| WUNSCH: | Verbesserung der innerbetrieblichen Koordination. (Mensa-Schule) |
|||||
| IST-ZUSTAND: | Unser Ernährungsangebot | |||||
| Sonstiges: ein Salatangebot täglich | ||||||
| ZIEL: | Wir halten das Angebot für gut, die Frage besonderer Diäten sollte noch geklärt werden |
|||||
| WUNSCH: | Innerbetriebliche Beratung |
|||||
Wohlfühlen |
||||||
| IST-ZUSTAND: | Unsere Schulkantine hat Raum für/zum: | |||||
| Sonstiges: | ||||||
| Ausstattung: | ||||||
| ZIEL: | In der warmen Jahreszeit: im Freien essen, besserer Lärmschutz in der Mensa |
|||||
| WUNSCH: | Geeignete Sitzmöbel und Tische, Geeignete Lärmschutzmaßnahmen |
|||||
Wissen |
||||||
| In der Kantine: | ||||||
| Im Rahmen des Unterrichts: | ||||||
| ZIEL: | Eine umfassende, ganzheitliche Ernährungs- und Verbraucherkompetenz bei Lehrern und Schülern in Zusammenarbeit mit den Eltern im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung. Insbesondere werden ökologische Produktionsweise, Regionalität, sozial verträgliche Wirtschaftsform mit besonderer Beachtung des Inklusionsgedankens hier erlebbar. |
|||||
| WUNSCH: | Zur Umsetzung ist neben dem Unterricht ein großes Spektrum zusätzlicher praxis- und erfahrungsorientierter Bildungsangebote denkbar: Workshops, Kochkurse mit Eltern, Elternschulungen... So wird Ernährungswissen zu Ernährungsbewusstsein und zu Ernährungshandeln. Dies braucht Ressourcen, Experten, technisches Equipment und Coaching |
|||||
Spaß & Bewegung |
||||||
| Unser Schul-Angebot: | ||||||
| Wie wird die Schulmensa aktuell genutzt, um neue Bewegungsimpulse und Anregungen zu geben? | ||||||
Das derzeitige Nutzungskonzept sieht die Mensa als Ort der Ruhe und Entspannung |
||||||
| ZIEL: | Weiterhin im Sinne der "bewegten Pause" unter Nutzung der vorhanden Angebote. Hier wären gelegentliche „Auffrischungen“ und Festigung in der Alltagspraxis sicher hilfreich. |
|||||
| WUNSCH: | Ergänzungen/Neuanschaffungen unter Berücksichtigung der aktuellen Jugendtrends der bewegten Freizeit |
|||||
Die Vision |
||||||
Aus der Darstellung wird ersichtlich, dass sich die Schule in der jetzigen Gestaltung der Schulverpflegung auf einem sehr guten Weg befindet, um im Bild zu bleiben: das Esszimmer der Schule hat bereits einen sehr hohen Stellenwert und ist jeden Tag von Neuem einladend. Das soll so bleiben. Das Essen ist meist lecker und abwechslungsreich. Der beste Beleg hierfür ist die sehr gute Akzeptanz. Das Esszimmer ist, wie in der Familie auch, der wichtigste Raum für gute Gespräche, gute, heitere und ernste Begegnungen und sich Wohlfühlen. Die Eltern spüren die Auswirkung der Schulmensa auch daran, dass die Kinder ausgeglichener und zufriedener aus der Schule nach Hause kommen. Es ist auch ein Ort für kleine und größere Feierlichkeiten, ein Raum für Lesenächte mit gemeinsamem Frühstück oder andere unterrichtsbezogene Anlässe. In ihm wird Wissen um gesunde Ernährung durch gelebte Praxis erworben, durch entsprechendes Essen am Mittag und am Nachmittag durch Kochpraktika in Kursen, Workshops, Seminaren, AGs, Projekt- oder Themenwochen… zusammen mit den Eltern und den Menschen, die eine Behinderung haben. In der Vision durchdringt das Thema Gesunde Ernährung und Verbraucherverhalten als „Bildungsauftrag für eine nachhaltige Entwicklung“ den Unterricht in vielen Fächern und Jahrgangsstufen. Schüler , die im Bereich der Schulverpflegung Verantwortung übernehmen, sich also durch besonderes soziales Engagement auszeichnen, können dafür ein besonderes Zertifikat für ihr Zeugnis erhalten. In der Vision kann das Esszimmer der Ort der Schule sein, von dem aus sich ein umfassendes Bewusstsein für eine gesundheitsförderliche Schulentwicklung über die gesamte Schulgemeinde ausbreiten kann. Fachtagungen und Fortbildungsmaßnahmen bringen durch den Austausch mit anderen neue Impulse für die eigene Entwicklung, tragen diese aber auch in die Region. Eine wesentliche Besonderheit ist dabei, dass in der Alltagspraxis die Leitidee der Inklusion umgesetzt wird. Auch dieses Thema wird in den Unterricht mit eingeplant. In der Vision- auch dies ist zum Teil auch bereits Realität- wird das Esszimmer zumindest im Sommer ins Freigelände erweitert- mit den entsprechenden Sitzgelegenheiten für die Älteren bzw. vielfältigen Bewegungsmöglichkeiten für die Jüngeren(bewegte Pause). Für die Verbesserung der Aufenthaltsqualität wäre ein besserer Lärmschutz im Raum wünschenswert. |
||||||
| WUNSCH: | Den erreichten Stand gilt es zunächst zu halten und zu stabilisieren, da auch hier durch Gewöhnung der Blick für den tatsächlichen Wert leicht verloren gehen kann. Um dies zu vermeiden, ist eine gute Feedback- Kultur nötig, mit regelmäßiger Evaluation und Neuorientierung unter Beteiligung der Betroffenen. Dazu braucht die Schule Beratung, aber auch Strukturen, z.B ein Team, das die Verantwortung übernimmt, und Ressourcen, um dies leisten zu können. Dies gilt auch für die genannten zusätzlichen Bildungsangebote für die auch eine personelle und technische Grundausstattung vorausgesetzt werden muss. |
|||||
| Bezahlsystem: | Chipsystem | |||||
| Subventionen: | - | |||||
| Ein Mittagessen an unserer Schule kostet durchschnittlich 3,25 Euro. | ||||||
| ZIEL: | Wir halten die Kosten für angemessen. In schwierigen Situationen ist finanzielle Unterstützung möglich |
|||||
| WUNSCH: | - |
|||||
| << Übersicht der eingereichten Profile | ||||||
